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Ein «juedisches» Maezenatentum fuer moderne franzoesische Kunst?

Das Fallbeispiel der Nationalgalerie im Berlin der wilhelminischen Aera (1882–1911) – Eine kultur- und sozialhistorische Studie
By:Johanna Heinen
Publisher:Peter Lang
Print ISBN:9783631648643
eText ISBN:9783653990928
Edition:1
Copyright:2016
Format:Reflowable

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Im Jahre 1896 erwarb die Nationalgalerie in Berlin als erstes Museum einer europäischen Metropole – noch vor Paris – Werke der französischen Impressionisten. Ihr Direktor Hugo von Tschudi setzte sich damit bis zu seiner Demission 1909 über die wilhelminische Kunstdoktrin wie auch die deutsch-französische «Erbfeindschaft» hinweg. Die Motive der Mäzene, die diese Werke stifteten, blieben bislang weitgehend unerforscht. Diese interdisziplinäre Studie zeigt neue Erklärungsmuster für das Kunstmäzenatentum im wilhelminischen Berlin auf. Die Autorin dekonstruiert überzeugend bisherige Thesen, die sich vor allem auf die jüdische Herkunft der Mäzene und ein oppositionell gesinntes Bürgertum beriefen. Diese Studie wurde mit dem Dissertationspreis der Deutsch-Französischen Hochschule ausgezeichnet.

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