Deliktsrechtliche Insolvenzverursachungshaftung in der Ein-Personen-GmbH
Die doppelte Ausschließlichkeitsthese des BGH im Rahmen der "Trihotel-Doktrin" vor dem Hintergrund der Aufgabe der "Interessentheorie" im Strafrecht| By: | Vanessa Kluge |
| Publisher: | Peter Lang |
| Print ISBN: | 9783631658284 |
| eText ISBN: | 9783653975000 |
| Edition: | 1 |
| Copyright: | 2015 |
| Format: | Reflowable |
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Die Autorin befasst sich mit dem Trihotel-Urteil aus dem Jahr 2007, in welchem der BGH das Haftungskonzept der Existenzvernichtungshaftung ausschließlich als besondere Fallgruppe der sittenwidrigen vorsätzlichen Schädigung in § 826 BGB einordnete. Der seinerzeit getroffenen Entscheidung wohnt eine doppelte Ausschließlichkeitsthese inne: ausschließlich Deliktsrecht, ausschließlich § 826 BGB. Vanessa Kluge interessiert vor allem, ob die zitierte Norm wirklich die einzige in Betracht kommende Anspruchsgrundlage für die Insolvenzverursachungshaftung des GmbH-Alleingesellschafters darstellt. Es geht ihr um die Frage, ob § 823 Abs. 2 BGB im Zusammenspiel mit straf- bzw. liquidationsrechtlichen Schutzgesetzen die dem Kapitalerhaltungsrecht entspringende Schutzlücke adäquat schließen kann.