Oikonomia
Der Gebrauch des Wortes Oikonomia im Neuen Testament, bei den Kirchenvätern und in der theologischen Literatur bis ins 20. Jahrhundert| By: | Gerhard Richter |
| Publisher: | De Gruyter |
| Print ISBN: | 9783110167283 |
| eText ISBN: | 9783110891225 |
| Edition: | 1 |
| Copyright: | 2005 |
| Format: | Page Fidelity |
eBook Features
Instant Access
Purchase and read your book immediately
Read Offline
Access your eTextbook anytime and anywhere
Study Tools
Built-in study tools like highlights and more
Read Aloud
Listen and follow along as Bookshelf reads to you
Der Begriff oikonomia, der griechischen Umgangssprache entnommen, wird in seinen verschiedenen Bedeutungen innerhalb der biblischen und theologischen Literatur umfassend untersucht. Erst durch den Kontext wird er zum theologischen Begriff. Oikonomia bezeichnet im Neuen Testament Gottes Walten, ohne ursprünglich mit einer Heilsvorstellung verbunden zu sein. Auch das innertrinitarische Verhältnis und das Ineinander der zwei Naturen in Christus können mit oikonomia bezeichnet werden. In der Ostkirche gehört oikonomia zu den Kennzeichen kirchlichen Handelns und findet Eingang in die byzantinische Rechtsauffassung. Ebenso hat sie Bedeutung für ökumenische Bemühungen.